Wohneinheiten
Bad, Küche, Böden und Oberflächen je Wohnung. Der Umfang wird pro Einheit erfasst, nicht pauschal für das Haus.

Mehrere Wohnungen unter einem Dach verlangen einen Plan, der Bewohner, Technik und Termine zusammenbringt. Eine Wohnung nach der anderen ist selten die schlechteste Reihenfolge.
Ausgangslage
Ein Mehrfamilienhaus ist kein großes Einfamilienhaus. Jede Wohnung hat eigenen Bestand, eigene Mieter und einen eigenen Übergabestand. Dazu kommen Flächen, die alle nutzen: Treppenhaus, Keller, Technikräume und Zugänge.
Für Eigentümer und Hausverwaltungen ist die zentrale Frage nicht nur, was gemacht wird, sondern in welcher Reihenfolge – ohne dass das Haus leer stehen muss.
Wir erfassen zuerst den Bestand je Einheit und die gemeinsame Infrastruktur. Danach entsteht ein Etappenplan: welche Wohnungen leer sind, welche während der Arbeiten bewohnt bleiben und welche Arbeiten nur im Gesamtzug sinnvoll sind.
Leistungen
Die Arbeiten werden pro Wohneinheit erfasst und mit den gemeinsamen Bauteilen abgestimmt.
Bad, Küche, Böden und Oberflächen je Wohnung. Der Umfang wird pro Einheit erfasst, nicht pauschal für das Haus.
Oberflächen, Türen und Kennzeichnung. Fluchtwege müssen während der Arbeiten nutzbar bleiben.
Wasser, Abwasser und Elektro werden mit Fachbetrieben abgestimmt. Steigstränge betreffen mehrere Wohnungen und werden vorab geplant.
Neue Wohnungstrennwände, abgehängte Decken und Abschottungen. Brandschutzanforderungen werden nach freigegebener Planung ausgeführt.
Durchbrüche für Leitungen und Lüftung. Tragende Bauteile brauchen vorher eine statische Freigabe.
Rückbau je Wohnung, getrennte Entsorgung und Transportwege. Containerstellplätze werden mit der Kommune abgestimmt.
Entscheidungen
Bei mehreren Einheiten entscheidet die Reihenfolge über Lärm, Leerstand und Kosten. Diese Punkte gehören in die Planung.
Eine Etappe reduziert Störungen und verteilt Kosten. Ein Gesamtzug ist oft schneller, wenn ohnehin Leitungen und Gemeinschaftsflächen betroffen sind. Die Entscheidung hängt davon ab, wie viele Wohnungen leer stehen.
Mieter brauchen früh einen Zeitplan, eine Ansprechperson und Regeln für Lärm, Wasser und Zugang. Arbeiten in bewohnten Wohnungen werden räumlich getrennt und abschnittsweise abgeschlossen.
Treppenhaus, Leitungen und tragende Bauteile betreffen alle. Beschlüsse der Eigentümergemeinschaft und Unterlagen der Hausverwaltung gehören vor den Start auf den Tisch.
Fluchtwege, Trennwände und Abschottungen sind im Mehrfamilienhaus ein eigenes Thema. Planung und Nachweis liegen bei Fachplanern; wir führen nach freigegebener Planung aus und dokumentieren.
Für jede Wohnung wird festgehalten, was gemacht wurde: Fotos, Positionen und Übergabestand. Das erleichtert Abrechnung, Verwaltung und spätere Fragen.
Häufige Stolpersteine
Beispielkonstellation
Ein Beispiel für ein Mehrfamilienhaus mit sechs Einheiten, von denen zwei leer stehen. Keine Preisangabe und kein reales Objekt, sondern eine typische Aufteilung.
Die beiden leeren Wohnungen starten zuerst. Danach folgen die vermieteten Einheiten, jeweils mit einem abgestimmten Zeitfenster und einer festen Ansprechperson.
Leitungen, die mehrere Wohnungen betreffen, werden in der ersten Etappe mit erledigt. So muss nicht später erneut geöffnet werden, was gerade geschlossen wurde.
Kosten
Der Preis entsteht aus der Summe der Einheiten – plus dem, was dazwischen liegt: Logistik, Zugang, Leerstand und Dokumentation.
Eine Komplettsanierung wird objektbezogen kalkuliert. Pauschale Quadratmeterpreise verdecken, ob Technik, Bäder und Entkernung enthalten sind – deshalb gibt es bei uns keinen Preis ohne Besichtigung.
Wir besichtigen das Objekt kostenlos und erstellen anschließend ein positionsbezogenes Angebot.
Häufige Fragen
Die Fragen, die vor einer Sanierung in dieser Situation zuerst kommen – beantwortet ohne Versprechen, die vom Bestand abhängen.
Ja. Etappen sind besonders sinnvoll, wenn ein Teil der Wohnungen vermietet ist. Leitungen, die mehrere Einheiten betreffen, sollten jedoch nicht über Jahre verteilt werden – sie werden besser in einem Zug geplant.
Vor jeder Etappe gibt es einen Zeitplan mit Ansprechperson, Arbeitszeiten und den betroffenen Räumen. Wasserabstellungen und laute Arbeiten werden früh angekündigt. Die Kommunikation läuft über Eigentümer oder Hausverwaltung.
Wir dokumentieren unsere Arbeiten je Wohnung mit Fotos und Angaben zu Positionen und Übergabestand. Brandschutztechnische Ausführungen werden zusätzlich mit System und Einbauort erfasst.
Fluchtwege müssen auch während der Arbeiten nutzbar bleiben. Abschottungen und Trennwände werden nach freigegebener Planung ausgeführt; Planung und Nachweis liegen bei den zuständigen Fachplanern.
Das hängt von der Zahl der Einheiten, der Belegung und dem Umfang ab. Nach der Besichtigung lässt sich ein Etappenplan mit Terminen erstellen. Ein Puffer für Funde im Bestand gehört dazu.
Einsatzgebiet Unser Standort ist Erlensee. Regelmäßig im Einsatz sind wir in Hanau, Bruchköbel, Langenselbold, Rodenbach und Maintal sowie im weiteren Rhein-Main-Gebiet.
Komplettsanierung
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Bad, Elektrik und Oberflächen in einer Reihenfolge, die zum Umzugstermin passt – mit Puffer für den Bestand.
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