Dunstabzugshaube
Für Abluftkanäle sind meist 150 mm üblich. Wichtig sind die Lage an der Außenfassade, ein leichtes Gefälle nach außen und ein Kondensatablauf, damit kein Wasser zurückläuft.

50 bis 300 mm durch Mauerwerk, Beton und Stahlbeton – mit Vorabprüfung auf Leitungen und Bewehrung, Wasserführung oder Absaugung und sauberer Übergabe.
Anwendungen
Maß, Lage und Abdichtung hängen vom Zweck ab. Diese sechs Situationen machen den größten Teil der Anfragen aus.
Für Abluftkanäle sind meist 150 mm üblich. Wichtig sind die Lage an der Außenfassade, ein leichtes Gefälle nach außen und ein Kondensatablauf, damit kein Wasser zurückläuft.
Kältemittel- und Kondensatleitungen brauchen je nach Leitungsführung 50 bis 80 mm – gemeinsam oder als getrennte Bohrungen. Die Öffnung wird anschließend dauerhaft abgedichtet.
Rauchrohr und Verbrennungsluftzufuhr richten sich nach den Herstellerangaben. Bei Wänden mit Brandschutzanforderung muss die passende Abschottung mitgeplant werden.
Vor- und Rücklauf, Abwasser oder Lüftungsrohre: Der Bohrdurchmesser wird auf Rohr, Dämmung und Bewegungsraum abgestimmt – nicht nur auf den reinen Rohrquerschnitt.
Mehrere Bohrungen in einem Termin, abgestimmt auf den Bauablauf anderer Gewerke. Bohrpunkte und Ausführungsdaten werden dokumentiert, wenn sie für die Abnahme gebraucht werden.
Bei Außenwänden zählen Gefälle, Dämmebene und eine regensichere Abdichtung. Die Bohrung wird so gesetzt, dass Wasser nach außen abläuft und die Fassade optisch sauber bleibt.
Was Sie bekommen
Wir bohren die Öffnung mit einer Diamantbohrkrone aus, statt sie zu stemmen. Der Rand bleibt rund und maßhaltig, angrenzende Fliesen, Putz und Möbel werden geschont. Für Sie heißt das: ein Durchbruch, der passt, ohne dass die Wand danach großflächig ausgebessert werden muss.
Entscheidend ist nicht der Durchmesser allein. Vor dem Termin klären wir, welcher Baustoff vorliegt, wie dick das Bauteil ist und ob Leitungen oder Bewehrung im Weg liegen. Gebohrt wird mit Wasserführung oder Staubabsaugung, der Arbeitsbereich wird abgedeckt und nach der Arbeit besenrein übergeben. Auf Wunsch dokumentieren wir Lage, Durchmesser und den Bohrkern per Foto.
Ablauf
Der Ablauf folgt den technischen Fragen, die vor einer Kernbohrung tatsächlich geklärt werden müssen – nicht einem Standardschema.
Durchmesser, Wandmaterial, Wandstärke und Anzahl der Bohrungen. Ein Foto der Bohrstelle mit Meterstab hilft bei der ersten Einschätzung.
Wir prüfen, ob Leitungen, Bewehrung oder Statik eine Rolle spielen, und nennen fehlende Angaben. Der Termin steht erst, wenn diese Punkte geklärt sind.
Die Bohrstelle wird geprüft, Möbel werden abgerückt, Böden und angrenzende Flächen abgedeckt. Wasserführung oder Absaugung werden eingerichtet.
Das Gerät wird gesetzt und die Kernkrone passend zum Baustoff gewählt. Bei Stahlbeton beobachten wir die Bewehrung und den Bohrkern.
Durchmesser und Lage werden geprüft, Bohrmehl und Wasser aufgenommen, der Bereich besenrein übergeben. Auf Wunsch mit Foto der fertigen Öffnung.
Vorbereitung
Eine Kernbohrung ist nur so gut wie ihre Vorbereitung. Wir fragen die Punkte ab, die Aufwand und Sicherheit bestimmen – und sagen offen, wenn eine Entscheidung nicht bei uns liegt.
Kosten
Der Durchmesser ist nur ein Faktor. Wir kalkulieren individuell nach Baustoff, Wandstärke, Anzahl und Zugang – die Tabelle zeigt, womit der Aufwand steigt.
| Durchmesser | Typische Anwendung | Aufwand |
|---|---|---|
| 50–80 mm | Klimaleitungen, kleine Rohre | geringer Material- und Zeitaufwand |
| 100–150 mm | Dunstabzug, Sanitär, Lüftung | mittlerer Aufwand, häufigste Größe |
| 200–250 mm | Größere Leitungen, Zuluft | höherer Aufwand, größere Technik |
| 300 mm | Große Durchbrüche, Kamin | hoher Aufwand, aufwendige Sicherung |
Wir kalkulieren jede Bohrung nach der Situation vor Ort. Anfahrt, Schutzmaßnahmen und Zusatzleistungen werden im Angebot ausgewiesen. Verbindlich ist das schriftliche Angebot.
Einsatzgebiet Unser Standort ist Erlensee. Regelmäßig im Einsatz sind wir in Hanau, Bruchköbel, Langenselbold, Rodenbach und Maintal sowie im weiteren Rhein-Main-Gebiet.
Wann nötig
Meist geht es um ein neues Gerät, eine geänderte Leitung oder einen Anschluss, der durch eine Wand muss. In diesen Fällen bohren wir im Bestand – ohne die Wand aufzustemmen.
Häufige Fragen
Preise, Untergrund und Ablauf – die Fragen, die vor einer Kernbohrung meist zuerst kommen.
Einen festen Preis können wir vorab nicht seriös nennen: Durchmesser, Baustoff, Wandstärke, Anzahl und Zugang bestimmen den Aufwand. Nennen Sie uns diese Angaben – mit Fotos der Bohrstelle erhalten Sie von uns eine individuelle Kalkulation und ein verbindliches Angebot.
Standard sind 50 bis 300 mm. Größere Durchmesser sind je nach Wandaufbau und Zugänglichkeit möglich. Bei tragenden Bauteilen ist vorab eine statische Freigabe erforderlich.
Ja. Für Stahlbeton nutzen wir geeignete Diamantbohrkronen und prüfen die Bewehrung. Bei Bedarf dokumentieren wir den Bohrkerndefund.
Mit Wasserführung oder Staubabsaugung bleibt die Staubbelastung gering. Böden und angrenzende Flächen werden abgedeckt; nach der Arbeit wird der Bereich gereinigt.
Eine einzelne Standardbohrung dauert je nach Wandstärke und Material meist 30 bis 90 Minuten. Mehrere Bohrungen am selben Termin lassen sich in der Regel effizienter ausführen.
Bei nichttragenden Wänden ist meist keine Genehmigung nötig. Tragende Wände und Decken dürfen nicht ohne statische Freigabe durchbohrt werden. Bei Mietobjekten sollte die Zustimmung des Eigentümers vorliegen.
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