Raumaufteilung und Trennwände
Neue Trennwände, Nischen und Durchgänge. Nichttragende Wände lassen sich planen; bei tragenden Bauteilen entscheidet die Statik über das, was möglich ist.

Wir bauen Räume von der Trennwand bis zur Tür: Trockenbau, Decken, Oberflächen, Böden und Zargen – mit abgestimmten Gewerken und einem Termin, der zum Einzug passt.
Umfang
Innenausbau ist kein festes Paket. Der Umfang wird aus den Räumen und ihrer künftigen Nutzung abgeleitet – und daraus, was im Bestand erhalten bleibt.
Neue Trennwände, Nischen und Durchgänge. Nichttragende Wände lassen sich planen; bei tragenden Bauteilen entscheidet die Statik über das, was möglich ist.
Abgehängte Decken für Leitungen, Strahler und indirektes Licht. Aussparungen und Revisionsöffnungen werden so gesetzt, dass Technik erreichbar bleibt.
Spachteln, schleifen, grundieren und streichen. Die Oberflächenqualität wird vorab festgelegt – sie entscheidet über den Aufwand mehr als die Farbe.
Setzen, ausrichten und anschließen von Türen. Die Zarge richtet sich nach der fertigen Bodenhöhe und nach dem, was an Wandaufbau vorhanden ist.
Untergrund, Dämmung und Belag bis zu den Anschlüssen an Türen, Treppen und andere Räume. Der Boden wird erst verlegt, wenn die Höhen feststehen.
Vorsatzschalen für Leitungen und Lüftung, Nischen für Schränke oder Technik. Revisionsklappen bleiben da, wo Absperrungen und Verteiler sitzen.
Was Sie bekommen
Ein Raum entsteht in mehreren Schritten: Wände und Decken, Leitungswege, Dämmung, Oberflächen, Boden, Türen. Jeder Schritt hinterlässt etwas, das der nächste nicht mehr korrigieren kann. Wird die Elektroleitung nach dem Spachteln vergessen, muss die Wand wieder geöffnet werden; wird der Boden vor dem Anstrich verlegt, leidet er unter Farbe und Staub.
Diese Reihenfolge planen wir vor dem ersten Schnitt. Dazu gehört die Frage, welche Bauteile bleiben, welche Wände tragend sind und wo Technik sichtbar oder verdeckt geführt wird. Erst danach lassen sich Aufwand und Termin belastbar benennen. Trockenbau, Böden, Türen und Oberflächen führen wir mit unserem Team aus; Elektro- und Sanitärarbeiten übernehmen eingebundene Fachbetriebe, die wir koordinieren.
Ablauf
Der Ablauf folgt den Bauteilen, nicht dem Wunsch, schnell ein sichtbares Ergebnis zu haben. Die sichtbaren Arbeiten kommen zuletzt – und dauern länger, wenn darunter nicht sauber vorbereitet wurde.
Räume, Anschlüsse, Technik und Zugang werden aufgenommen. Dabei wird entschieden, was bleibt, was entfernt wird und welche Oberfläche gewünscht ist. Das Ergebnis ist ein nach Gewerken gegliedertes Angebot.
Alte Beläge, Türen und Einbauten werden entfernt, sofern sie nicht bleiben. Der Untergrund wird geprüft, die Baustelle gesichert und die Entsorgung organisiert.
Trennwände, Vorsatzschalen, Decken und Leitungswege entstehen. Dämmung und Schallentkopplung werden eingebaut, Elektro- und Sanitärleitungen in diesem Schritt verlegt – bevor Flächen geschlossen werden.
Spachteln, schleifen, grundieren und streichen. Danach folgen Untergrund, Dämmung und Bodenbelag. Trocken- und Aushärtezeiten werden eingehalten, weil sie später nicht nachzuholen sind.
Türen, Zargen, Sockelleisten und Übergänge werden montiert. Zum Schluss wird geprüft, ob Anschlüsse und Oberflächen in Ordnung sind, die Baustelle geräumt und der Raum übergeben.
Schnittstellen
Die einzelnen Arbeiten sind selten das Problem. Probleme entstehen dort, wo zwei Gewerke aufeinandertreffen und keiner die Höhe, den Anschluss oder die Reihenfolge des anderen berücksichtigt.
Schnittstellen im Ausbau
Wer welche Leistung erbringt, steht im Angebot.
Schnittstellen klärenKosten
Innenausbau lässt sich nicht sinnvoll über einen Quadratmeterpreis vergleichen. Entscheidend ist, welche Gewerke enthalten sind und wie viel im Bestand vorbereitet werden muss.
Der Preis wird nach Besichtigung und Aufmaß objektbezogen kalkuliert. Im Angebot werden Trockenbau, Böden, Türen, Oberflächen und Koordination getrennt ausgewiesen, damit Sie Positionen einzeln vergleichen können.
Nach einer Besichtigung erhalten Sie ein nach Gewerken gegliedertes Angebot.
Einsatzgebiet Unser Standort ist Erlensee. Regelmäßig im Einsatz sind wir in Hanau, Bruchköbel, Langenselbold, Rodenbach und Maintal sowie im weiteren Rhein-Main-Gebiet.
Wann nötig
Innenausbau beginnt selten von allein – meist steht ein Einzug, ein Umbau oder ein neuer Grundriss dahinter. In diesen Fällen übernehmen wir die Arbeiten und koordinieren die beteiligten Gewerke.
Häufige Fragen
Umfang, Ablauf und bewohnter Bestand – die Fragen, die vor einem Innenausbau zuerst kommen.
Ja – von Trockenbau über Böden und Türen bis zu den Oberflächen. Elektro- und Sanitärarbeiten übernehmen eingebundene Fachbetriebe; die Koordination und die Termine zwischen den Gewerken liegen bei uns. Im Angebot steht, wer welche Leistung ausführt.
Ja. Der Umfang wird vor der Kalkulation festgelegt. Sinnvoll ist eine Trennung an klaren Schnittstellen – etwa Trockenbau ohne Boden oder Böden ohne Türen. Alles, was sich gegenseitig bedingt, sollte im selben Zeitplan bleiben.
Ja, wenn der Umfang es zulässt. Dann wird raumweise gearbeitet, mit Staubschutz und abgeklebten Übergängen. Küche, Bad und Schlafzimmer müssen in dieser Zeit erreichbar bleiben; das beeinflusst Reihenfolge und Dauer.
Das hängt vom Umfang ab. Ein einzelner Raum kann in wenigen Tagen fertig sein, mehrere Räume mit Trockenbau, Elektrik und Boden dauern Wochen. Fixpunkte sind Trocknungszeiten von Estrich und Kleber sowie die Termine der Fachbetriebe; ein fester Einzugstermin sollte mit Puffer geplant werden.
Eine nichttragende Trennwand ist in der Regel genehmigungsfrei, kann aber je nach Gebäude und Eigentümerzustimmung trotzdem abgestimmt werden müssen. Soll eine tragende Wand versetzt oder eine Öffnung vergrößert werden, entscheidet eine Statik über die Ausführung. Vor dem Abbruch wird das geklärt.
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